Ein Geschenk für Magdeburg
Magdeburg, 15. Juni 2002 - Die Stadt Magdeburg hat heute ein
neues Kunstwerk erhalten. Auf dem Ratswaageplatz im Stadtzentrum enthüllten
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Otto von Guericke alias Wolfgang Emmrich
die Großplastik zum Magdeburger Halbkugelversuch. "Es gibt ab heute ein neues
Symbol für Magdeburg als Stadt mit Zugkraft", sagte Dr. Trümper. Der Oberbürgermeister
hatte zuvor aus den Händen von Dr. Peter Transfeld, Vorstandsvorsitzender
der ÖHMI AG, die Schenkungsurkunde für das von dem ebenfalls anwesenden Bildhauer
Prof. Thomas Virnich geschaffene Kunstwerk erhalten. ÖHMI war Initiator und
Auftraggeber der fünf Meter hohen und acht Meter langen Bronzegussplastik,
mit der aus Anlass des diesjährigen 400. Geburtstages von Otto von Guericke
vor allem die wissenschaftlichen Leistungen des früheren Magdeburger Bürgermeisters
und Gelehrten gewürdigt werden sollte.
"Diese Großplastik ist ein Gemeinschaftswerk von Unternehmen und Bürgern der
Region Magdeburg. Es soll die Bedeutung von Erfindergeist und Unternehmertum
für den Fortschritt einer Region und für das Wohlergehen ihrer Menschen aufzeigen",
betonte Dr. Transfeld, der persönlich den Anstoß für das Kunstwerk gegeben
hatte. Der finanzielle "Grundstein" für die Umsetzung der lange gehegten Idee
konnte mit den Geldgeschenken zum 50-jährigen Jubiläum des Technologie und
Dienstleistungsunternehmens im Juni 2000 gelegt werden. Damit konnte ÖHMI
im März 2001 den bundesweiten Künstlerwettbewerb ausloben, zu dem sechs Bildhauer
ihre Arbeiten einreichten. Die anschließende Finanzierung des Kunstwerks habe
eine breite Unterstützung durch regionale Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen
gefunden, sagte Dr. Transfeld: Rund 250.000 Euro Geld- und Sachleistungen
kamen in extrem kurzer Zeit zusammen.
Der ÖHMI-Vorstandsvorsitzende dankte den fast 200 Sponsoren und Spendern,
dass sie mit ihrem Beitrag für die neue Großplastik geholfen haben, die Stadt
Magdeburg als Ort des berühmten Halbkugelversuchs Guerickes noch bekannter
zu machen. Zugleich sagte Dr. Transfeld der Jury, die sich für den Entwurf
Prof. Virnichs entschieden hatte , "Danke für diese hervorragende, richtige
Entscheidung".